Freitag, 15. November 2019
Freiheit wollen und das Gegenteil erreichen
Ist der Zerfall unserer Werte herbeigeredet von Leuten, die die Welt nur mit einem negativen Filter sehen, oder muss man seine rosarote Brille mal ablegen, um Meinungen anderer, die man als krass empfindet, zu verstehen und schlimme Zustände die man davor nicht sah, zu sehen?

Einerseits haben wir unsere westliche, damalige Kolonialpolitik oder auch Kriege gegen andere Länder, die laut Greenpeace nicht immer nur ein Teil des Kampfes gegen Terrorismus war, sondern auch ein Kampf um schwindende Ressourcen. An anderer Seite haben wir Leute aus nicht westlichen Kulturen, die unsere christlich und freiheitlich geprägte Kultur anscheinend ersetzen wollen.

Dass wir selber mittlerweile schon lange nicht mehr unsere sozialdemokratische Wertegemeinschaft richtig definieren können, verstehen Zugezogene aus ganz anderen Kulturen als Einladung, ihre Kultur bei uns einzuführen, wo unsere Eigene nicht mehr vorhanden ist. Am besten kann man diesen Vorgang an dem Zerfall christlicher Institutionen sowie der Christenfeindlichkeit. Wir sollten aufpassen, dass diese entstandene Form des Umganges mit unser System nicht unsere demokratischen Werte auf ein Minimum reduziert oder abschafft.

Es gibt wirklich ein Feminismus, wo automatisch der Verdacht darauf gesetzt, dass jegliche Formen unserer Leitkulturen was mit dem Patriarchat zu tun haben, dass alle Formen dieser Leitkulturen aus unserem öffentlichen Leben abgebaut werden.

Wir haben Männerbevormundung und Frauenfeindlichkeit an einer Seite und Frauenbevormundung und Männerfeindlichkeit an anderer Seite. Gleiche Rechte für Männer und Frauen sollte der Normalfall bleiben.

Oft ist es die Presse, die in den Berichten die Frau als die Verständnisvollere darstellen im Vergleich zum Mann und Männer als Kriegstreiber. Die Frau soll dagegen halten und Vernunft walten lassen und man erwartet, dass Frauen es besser machen, diplomatischer sind als Männer, die anscheinend nur Kampf sehen. Dabei sind auch hier Frauen am Werk, die männerfeindliche Äußerungen verbreiten und als die neue Wahrheit darstellen. Wenn Männer Kritik an diesen Feministinnen ausüben, werden sie leicht in die Schublade als frauenfeindlich geltend gesteckt, aus der man nicht so leicht rauskommt.

Wir hatten lange die Herrschaft des Mannes und die Frauenunterdrückung und das gibt das auch heute zu viel. Es gibt aber auch Tendenzen, die nicht in eine bessere Richtung laufen:
Hier wird der Typ Frau auf genannt, die emanzipiert sein will, das heißt, nicht mehr am Herd stehen, nicht mehr Kinder kriegen und nicht mehr zuhause bleiben. Stattdessen will sie in Führungspositionen Anerkennung erhalten und dortige Männer gleichwertig ersetzen. Je mehr sich für Frauenrechte eingesetzt wird, um so mehr finden sie Bereiche, wo Frauen benachteiligt sein sollen. Weil sie nur die Bedeutung kennen was ihrer Vorstellung nach eine Frau ist, kennen sie die Bedeutung von Menschlichkeit nicht mehr. Sie bewerten die Männer nur in der Summe seiner Bestandteile, anstatt ihn als Menschen zu betrachten. Wenn Frauen etwas machen, bewerten sie das automatisch positiver, als wenn das Gleiche von Männern ausgeht.

Haben Bonzen und Lobbyisten den Geschlechter- und Kulturkampf erfunden, um das Niveau der Politik herabzusetzen, damit diese Vertreter der reichen Leute mehr machen können, was sie wollen? Die auch zu begründende allgemeine Abneigung der Gesellschaft gegen die Politik und das Cool sein, Leute in die Politik zu setzen, die sich weniger Gedanken über allgemeine Dinge machen, machen uns steuerbarer.

Autor und Urheberrechte: Daniel Hess, August, Oktober 2018 und November 2019

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